Logopädie & Sprachtherapie für Säuglinge & Kleinkinder in Wuppertal

Logopädie & Sprachtherapie für Säuglinge & Kleinkinder

In der Vorgeschichte vieler Kinder, die zur Sprachtherapie angemeldet werden, finden sich Hinweise auf frühe Saug- und Trinkschwächen. Dies hat uns dazu bewogen, unsere therapeutische Ausrichtung zu erweitern, um die frühe Behandlung von gestörten Funktionen wie Atmen, Saugen, Schlucken zum richtigen Zeitpunkt zu ermöglichen/zu bewerkstelligen.

Eine gezielte rechtzeitig eingesetzte therapeutische Intervention verkürzt die Behandlungsdauer.

Spezielle Behandlungsmethoden für Säuglinge & Kleinkinder

Spezielle Behandlungsmethoden ermöglichen die Frühbehandlung von

  • frühkindlichen Saug- und Trinkschwächen

  • orofazialen Dysfunktionen (Mundmuskelfunktionsschwäche)

  • organisch bedingten Störungen, z.B. Lippen-Kiefer-Gaumenspalten

  • Fütterstörungen

Wann sollte Sprachtherapie nachgefragt werden?

Sprachentwicklung von 0 bis 6. Monat:

Das Baby reagiert auf Geräusche, es bewegt seine Augen oder seinen Kopf in Richtung der Klangquelle. Es lallt und erzeugt Geräusche

Lassen Sie sich beraten, wenn Ihr Kind

  • verstummt, insbesondere nach dem 6. Monat
  • auf Geräusche nicht reagiert
  • keinen Blickkontakt aufnimmt

Sprachentwicklung ab dem 12. Monat:

Ein Kind versteht einfache Aufträge. Es sagt „Mama“ und „Papa“, „da“… Es reagiert auf seinen Namen.

Lassen Sie sich beraten, wenn Ihr Kind

  • keine ersten Worte spricht
  • nur mit Gestik und Mimik oder Schreien versucht zu kommunizieren.

Sprachentwicklung ab dem 18. Monat:

Ein Kind versteht einfache Sätze und Aufgaben. Es benennt bekannte Dinge. Sein Wortschatz wächst täglich.

Lassen Sie sich beraten, wenn

  • sich die Sprache Ihres Kindes verschlechtert oder sich nicht weiter entwickelt
  • Ihr Kind aufhört zu sprechen.

Sprachentwicklung ab dem 24. Monat:

Ein Kind sagt seinen Namen. Es spricht in Zwei- bis Dreiwortsätzen. Es versteht längere Sätze.

Lassen Sie sich beraten, wenn

  • Sie das Gefühl haben, dass Ihr Kind Sie nicht versteht,
  • Ihr Kind meistens unverständlich spricht,
  • Ihr Kind keine Zwei- bis Dreiwortsätze spricht,
  • der Wortschatz Ihres Kindes außer „Mama“ und „Papa“ nur wenige Wörter umfasst. Der Wortschatz sollte jetzt mindestens 50 Wörter umfassen.

Sprachentwicklung ab dem 36. Monat:

Ein Kind bildet Sätze und stellt Fragen. Es versteht einfache Geschichten.

Lassen Sie sich beraten, wenn Ihr Kind

  • für Fremde unverständlich spricht
  • wenige Tätigkeitswörter, keine Artikel oder Eigenschaftswörter benutzt,
  • noch nicht beginnt, die Mehrzahl zu bilden,
  • noch keine einfachen Sätze bildet.

Die Therapie sollte frühzeitig beginnen, um die Entstehung und Verschlechterung einer Störung zu verhindern.  Bereits für einjährige Kinder können anhand von Elternfragebögen Risikofaktoren für die Sprachentwicklung des Kindes herausgefiltert werden. Durch die Verbesserung der Lernbedingungen innerhalb der Therapie werden eigendynamische Erwerbsprozesse in einer dafür günstigen Entwicklungsphase aktiviert.

Sprachheilpädagogen behandeln Kinder

  • im Frühförderbereich 0 – 3 Jahre
  • im Vorschulbereich 3 – 6 Jahre
  • Schulkinder.

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